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Draußen vor der Tür

Borcherts Sprachgewalt entfaltet poetische Schärfe und stellt universelle Fragen nach Schuld, Sinn und Zugehörigkeit. Im Zentrum steht Beckmann, der Ausgeschlossene. Er verweist auf das Systemische des Krieges ebenso wie auf die Fragilität gesellschaftlicher Zugehörigkeit – und legt offen, wie wir mit den Verwundbarsten unserer Gesellschaft umgehen.
Durch die Inszenierung wird die Hauptrolle auf das gesamte Ensemble aufgeteilt und macht sichtbar, dass jede:r von uns plötzlich selbst „draußen vor der Tür“ stehen kann – durch Krankheit, Armut, Krieg oder Ausgrenzung.
Zugleich erscheint der „Andere“ als Lichtgestalt – ein Dialog mit dem unversehrten Teil in uns. Durch Klang und Projektion materialisiert er sich als das Aufleuchten von Hoffnung in der Dunkelheit. Der Überlebenswille wird sinnlich erfahrbar, als Aufblitzen jener Kraft, die zuletzt stirbt.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=D0EQlF02M_c

„Draußen vor der Tür“ ist ein bildstarker Theaterabend über Verlust und Verantwortung, über traumatische Abgründe und die Sehnsucht nach Gemeinschaft. Ein Stück, das uns zwingt hinzusehen – und uns daran erinnert, dass wir alle Teil eines großen Ganzen sind.

Auf der Bühne: Joshua Dahmen, Daniel Koch, Sophie Hess, Kristin Heil, Ute Menzel, Lev Semenov

Inszenierung: Christina Gegenbauer
Ausstattung: Frank Albert
Musik: Nikolaj Efendi
Dramaturgie: Luise Curtius

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